Erste Feuerung

HINWEISE UND TIPPS FÜR DIE ERSTE FEUERUNG

Jeder Kaminofen muss wie ein Auto „eingefahren“ werden.
Die erste Feuerung ist noch keine „Vollgasfeuerung“! Ofen und Verkleidungen müssen sich zunächst an die hohen Temperaturen und die daraus resultierenden Ausdehnungsspannungen gewöhnen.

LACKAUSHÄRTUNG

Unsere besonders hitzefesten Senothermlacke werden bei der ersten Feuerung anfangs weich… um dann durch die Feuerhitze dauerhaft auszuhärten.
Deshalb bitte bei den ersten Feuerungen die Ofentüre nur am Bedienungsgriff anfassen und während der gesamten Einbrennungsphase einen Spalt breit offen stehen lassen, damit die Türdichtungen nicht im Ofenlack festbrennen.
Bitte bei den ersten Feuerungen auch nicht die Rohre bzw. deren Drosselklappe anfassen.

DER OFEN LÄSST DAMPF AB

Farb- und Schweißreste werden bei den ersten Feuerungen als rauchartiger Dunst freigesetzt. Dies passiert am Anfang immer dann, wenn der Ofen eine Temperatur erreicht hat, die er zuvor noch nicht erreicht hatte. Der sichtbare Dunst ist kein austretendes Rauchgas, diese „Rauchbildung“ verschwindet nach 2-3 Feuerungen.
Bitte beim Einbrennen des Ofens also gut die Fenster öffnen!

IMMER ASCHE AUF DEM RÜTTELROST

Da bei den ersten Feuerungen noch keine Asche in der Rüttelrostmulde liegt, die die Roste gegen Fehlluft abdichten kann, bitte die Roste zunächst mit einer ca. 5 cm dicken Erdschicht o.ä. abdichten. Das Feuer muss sich von Anfang an seine Verbrennungsluft nicht durch den Rüttelrost, sondern über die Glastürhinterlüftung holen… nur so funktioniert die Scheibenspülung!

ZUGVENTIL OFFEN

Denken Sie daran, dass das Zugventil, das DAN SKAN-Logo mittig unterhalb der Ofentüre, während des Brennvorganges immer herausgezogen ist. Damit ist die Primär- und Basisluft als manuelle Brennraumversorgung gesichert. 
Die zusätzlich notwendige Verbrennungsluft wird über die bimetallgesteuerte Automatik hinzugefügt. DAN SKAN-Öfen haben keine unnötigen, fehleinstellbaren Stellhebel.

TOPFIRE-METHODE

Beim Aufbau des Startfeuers legen Sie bitte 4-5 Holzscheite, möglichst gut entflammbares Holz, quer in den Feuerraum und zünden Sie das Feuer mittels oben aufliegendem Kleinholz bzw. durch Zündhilfen unter dem obersten Holzscheit an. Lassen Sie das Startfeuer mindestens 1 Stunde, ohne Nachzulegen, in Ruhe durchbrennen.
Erstes Nachlegen: wenn nur noch kleine Flämmchen über dem Glutfeuer züngeln. Weitere Infos zur richtigen „Topfire“ Feuerung, siehe letzte Seiten im Ratgeber Kaminöfen.

UNSER TIPP: TÜR ODER FENSTER GEÖFFNET

Wir empfehlen Ihnen, vor dem Anzünden Ihres Ofens, erst einmal den Schornsteinzug zu überprüfen.
Ein „Streichholz-Test“ vor dem leicht geöffneten Türspalt zeigt Ihnen, ob die Flamme in den Feuerraum hinein- oder herausgeblasen wird.
Falls der Schornsteinauftrieb für ein Startfeuer zu schwach ist, bitte Türe oder Fenster gegen die Windrichtung zur Erhöhung des Raumluftdruckes öffnen.
Dann erst das „Topfire“ anzünden.

ACHTUNG…VORSICHT!

Bitte bedienen Sie Ihren heißen Ofen immer nur mit einem Handschuh, die Feuerraumtemperaturen liegen meist über 300°C.
 Bitte achten Sie zum Schutz Ihrer Kinder darauf, dass diese einen Sicherheitsabstand zum Ofen einhalten… Verbrennungsgefahr am Feuerraum und an der heißen Glastüre!
Bitte achten Sie auch darauf, dass unter die auf dem Backfachboden gelegten Natursteinplatten abstandhaltende Isolierschnüre gelegt werden. Auch sollten alle Gefäße im Back- bzw. Wärmefach auf einen abstandshaltenden Untersetzer gesetzt werden.